Eine Benutzerschnittstelle (oder englisch user-interface) ist im Grunde nichts anderes als eine Erweiterung der menschlichen Fähigkeiten (die uns die Technik anbietet). Unsere Körpersignale werden erfaßt, interpretiert oder sogar simuliert und dann in eine Aktion umgesetzt.
Hier ein kleines Beispiel für eine mit Hilfe einer Benutzerschnittstelle umgesetzte Aktion:
Wir alle kennen das Erlebnis vom Fliegen, hier meine ich das Fliegen mit einem Flugzeug. Der Pilot steuert sein Flugzeug mit Hilfe der Instrumente. Also ist das Cockpit eine Benutzerschnittstelle. Sie ermöglicht erst die Steuerung des Flugzeuges mit Hilfe der Technik.
Brenda Laurel charakterisiert in ihrem Buch „The Art of Human Computer Interface Design“ die Benutzerschnittstelle folgendermaßen:
Eine Benutzterschnittstelle ist eine „Kontaktoberfläche“. Sie spiegelt die physischen Eigenschaften der Benutzer sowie die auszuführenden Funktionen wider und erhält die Balance zwischen Leistung und Kontrolle aufrecht.
- Ein möglichst einfacher intuitiver Zugang (z.B. über Bildsymbole)
- Interaktion (z.B. über Tastatur, Maus, Lichtgriffel)
- Reaktion auf die Interaktion (z.B. durch optische oder akustische Aktion, Öffnen von Fenstern auf dem Bildschirm)
Das Interface ist nach diesen Bedingungen ein Raum zwischen Medium und Benutzer. Ohne diesen Raum könnte weder Interaktion noch Reaktion entstehen. Gleichzeitig ist das Interface auch abhängig vom Medium. Es wird eine „virtuelle Welt“ geschaffen, sie ist das bindende Glied zwischen Benutzer und Medium.
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