Wie die Überschrift schon andeutet, befasse ich mich heute mit der Funktion „Preload“ von Hardy Heron. Unter Windows Vista ist diese Technik mit dem Namen Superfetch besetzt. In Windows XP gab es schon ein Vorläufer von der Superfetch-Funktion.
Preload analysiert im laufenden Betrieb von Hardy Heron, welche Programme regelmäßig vom User benutzt werden. Ein Teil der regelmäßig benutzten Programme werden im Arbeitsspeicher abgelegt. Das setzt natürlich voraus, dass der Computer auch über ausreichenden Arbeitsspeicher verfügt. Bei zirka 2 GB Arbeitsspeicher macht die Funktion auch Sinn. Bei Hardy Heron ist diese Funktion Standardmäßig nicht installiert, auf Rücksicht auf User die weniger Arbeitsspeicher haben. Der Geschwindigkeitsvorteil bei „Preload“ ist zum Teil dramatisch. Unter Gnome startet zum Beispiel Kaffeine 0.86 mehr als doppelt so schnell (habe auch 2 GB Arbeitsspeicher!) bei mir. Insgesamt kann man von einer extremen Beschleunigung vom ganzen System sprechen. Bei mir starten fast alle Programme sehr viel schneller (OpenOffice, Firefox, Banshee …)
Preload kann via Terminal oder Synaptic installiert werden:
sudo apt-get install preload
Im ubuntuusers-Forum wird sehr gut berichtet welche Erfahrungen die User mit der Funktion gemacht haben.
http://forum.ubuntuusers.de/topic/169730/
Der Autor Behdad Esfahbod (Preload – An Adaptive Prefetching Daemon) beschreibt auf 81 Seiten wie die Funktion Preload funktioniert.
Quelle:
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